frohes_fest_quer

Die guten Vorsätze für 2014 – Hilfestellung zur Selbstoptimierung

Noch beherrscht uns die magische Vorweihnachtszeit, doch ehe man sich’s versieht, ist der ganze Zirkus vorbei und plötzlich ist der 1. Januar 2014. Auch wenn 2013 ein gutes Jahr war, so muss 2014 doch noch ein bisschen besser werden. Diese Erwartungshaltung führt dazu, dass man sich besonders am ersten Tag des neuen Jahres Gedanken um die guten Vorsätze macht. Mehr Sport, ein paar Kilo von der Hüfte kriegen, mehr mit Freunden unternehmen und weniger arbeiten … das sind vermutlich keine überraschenden Neuigkeiten für Sie, denn bei wem stehen ähnliche Punkte nicht jedes Jahr auch wieder auf der Liste?!

Bei den Vorsätzen geht es in der Regel um Maßnahmen zur psychischen und physischen Selbstoptimierung. Wo früher die To-dos auf einen Zettel geschrieben wurden, verwendet man nun eine Liste im Smartphone. Umso besser, wenn das Telefon einem dann auch noch dabei hilft, die Vorsätze nicht nach wenigen Tagen wieder über Bord zu werfen.

Spätestens seit der Einführung des NIKE+ Fuel Bands 2012 ist die Kombination von Sport und Smartphone Wirklichkeit. Jeden Morgen kann man bei Facebook die Laufstrecken von Bekannten mit genauen Informationen zu gelaufenen Kilometern und benötigter Zeit sehen – nach dem Motto: Wenn ich es nicht online teile, dann ist es nicht passiert.

Anscheinend benötigen viele Menschen mittlerweile die zusätzliche Motivation, ihre alltäglichen sportlichen Leistungen mit ihrem sozialen Netzwerk zu teilen. Die Beweggründe hierfür mögen unterschiedlich sein, jedoch wird eines immer deutlicher: Das Smartphone ist schon lange nicht mehr nur zum Telefonieren gedacht, sondern entwickelt sich immer mehr zum Personal-Trainer, der einen motiviert und dabei hilft, die eigenen Ziele zu erreichen. Man kann also davon sprechen, dass hier eine neue Form des „sozialen Trainings“ entsteht, welche Echtzeit-Feedbacks durch die eigenen Kontakte erlaubt und jeden einzelnen Nutzer motivieren soll, die eigenen Ziele durch die Hilfe seiner sozialen Kontakte zu erreichen.

Laut Prognose wird im Jahr 2014 das Interesse der Verbraucher an Produkten und Dienstleistungen zur Selbstoptimierung weiter wachsen, gefördert durch die Entwicklung von Smartwatches und anderen ausgereiften – und trotzdem erschwinglichen – tragbaren Tech-Produkten (Trendwatching.com, 2013). 2014 wird es jedoch nicht nur um die körperliche Selbstoptimierung gehen. Der Begriff „The Quantified Self“ rückt immer mehr in den Fokus, was bedeutet, dass mit der Hilfe von Hard- und Softwarelösungen, z. B. umwelt- und personenbezogene Daten für einen Erkenntnisgewinn bezüglich des eigenen Körpers und Geistes aufgezeichnet, analysiert und ausgewertet werden. Der Verbraucher wird sein Smartphone immer mehr auch als ein Gerät zur ganzheitlichen Lebenshilfe verwenden. Die Verbesserung der möglichen Techniken zur „Stress-Entdeckung“ sowie auch die flächendeckende Marktpenetration von mobilen Endgeräten wird dazu führen, dass immer mehr Menschen zum Smartphone greifen, um auch ihr geistiges Wohl zu beeinflussen.

Microsoft machte erst vor Kurzem mit der Entwicklung eines Smart-BHs Schlagzeilen. Dieser BH soll anhand der Hautspannung und Herzfrequenz den Stresslevel der Trägerin analysieren und sie dann per App in stressigen Situationen davon abhalten, zur Schokolade zu greifen. Doch es gibt noch viele weitere Neuerungen für 2014, die ebenfalls zu unserer geistigen Ausgeglichenheit beitragen sollen oder aber den Körper aktiv nutzen, um Anhand seiner Reaktionen unseren Alltag zu optimieren.

 

Hier eine beispielhafte Auswahl:

  • Lift-Daily Motivation soll einem bei der Motivation für eigene Aufgaben helfen (z. B. Geld sparen, zum Sport gehen etc.) oder gleich schwerwiegende Änderungen in Angriff nehmen wie z. B. „10 steps to happiness“, „Create a life plan“ oder „10 days to mindful thinking“ – auch hier wird wiederum durch das Netzwerk der anderen Lift-Nutzer unterstützt.
  • Focus@will verspricht, die richtige Musik für maximale Kreativität und Produktivität (z. B. am Arbeitsplatz) zu spielen.
  • Mico (http://micobyneurowear.com) hingegen erkennt mit Hilfe eines speziellen Kopfhörers, welcher die Gehirnströme analysiert, die Stimmung des Nutzers und spielt die Musik, die sich sein Unterbewusstsein wünscht.
  • Discover Shadows bietet eine Möglichkeit, Träume noch im Halbschlaf aufzuzeichnen, sodass man sich an diese erinnern kann und sich bei konsequenter Nutzung ggf. verschiedene Muster erkennen lassen.
  • Melon verspricht eine Auskunft über das eigene Konzentrationsverhalten mit Hilfe eines Stirnbands, welches die Gehirnaktivität misst und dementsprechend mit Hilfe von Datenanalyse dem Nutzer die Möglichkeit gibt, die Phasen der Konzentration immer weiter zu optimieren.

Um jetzt noch einmal zu Ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr zu kommen: Wir sind uns sicher, im Zweifelsfall gibt es eine App die Ihnen hilft. Falls doch nicht, die erfolgreichen Tage im Wandkalender anzustreichen, kann auch motivieren – und Kalender bekommt man ja am Anfang des Jahres genug.

In diesem Sinne: Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

 

Quellen:
1. trendwatching.com, 7 CONSUMER TRENDS TO RUN WITH IN 2014, aufgerufen: Dezember 2013
2. Janotta, Anja; Lead Digital Microsoft entwickelt den smarten Wonderbra (http://www.lead-digital.de/aktuell/mobile/microsoft_entwickelt_den_smarten_wonderbra), aufgerufen: Dezember 2013.
3. The Quantified Self; http://quantifiedself.com, aufgerufen: Dezember 2013

 


Zurück